Zusammenfassung: Nach der Kontoeröffnung (Ratgeber zur Kontoeröffnung) sind die ersten Schritte wichtig: IBAN verstehen, SEPA-Überweisung, Dauerauftrag, Lastschrift, Karten und Sicherheit. Hier erklären wir sie einfach und der Reihe nach.
IBAN und BIC
Die IBAN ist Ihre internationale Kontonummer (in Deutschland beginnt sie mit DE und hat 22 Stellen). Sie müssen sie angeben, um Gehalt zu erhalten und Miete und Versicherung zu zahlen. Die BIC ist bei Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums in der Regel nicht mehr nötig.
SEPA-Überweisung und Dauerauftrag
- SEPA-Überweisung: Geldtransfer auf ein anderes Konto im Euroraum; sie kommt meist innerhalb eines Werktags an und kostet wenig oder nichts.
- Echtzeitüberweisung: Das Geld ist in wenigen Sekunden da; Banken im Euroraum müssen sie anbieten.
- Dauerauftrag: für einen festen monatlichen Betrag wie die Miete.
Lastschrift
Für Stromanbieter, Internet, Versicherungen und Fitnessstudios: Sie erlauben dem Unternehmen, den Betrag direkt von Ihrem Konto einzuziehen. Wenn Sie eine Abbuchung nicht autorisiert haben, können Sie sie meist innerhalb von 13 Monaten zurückholen; bei einer autorisierten Lastschrift haben Sie in der Regel 8 Wochen. Kontrollieren Sie Ihren Kontoauszug jeden Monat und fragen Sie Ihre Bank nach der Frist.
Karten
- Girocard (EC-Karte): die in Deutschland übliche Karte; manche Geschäfte akzeptieren nur diese.
- Visa/Mastercard Debit: für Online-Einkäufe und Reisen.
- Beachten Sie, dass Abhebungen an Geldautomaten fremder Banken bei manchen Banken Gebühren kosten.
Sicherheit und Betrug
- Nennen Sie niemals TAN, Passwort oder Bestätigungscode am Telefon oder per E-Mail; die Bank fragt danach nie.
- Ignorieren Sie gefälschte Nachrichten und E-Mails (Phishing) mit verdächtigen Links und melden Sie sich nur über die offizielle App der Bank an.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (TAN-App) und halten Sie Ihr Handy gesperrt.
Konto wechseln oder schließen
Der Kontowechselservice der neuen Bank kann Gehalt und Lastschriften auf das neue Konto übertragen. Zum Schließen eines Sperrkontos nach Ende des Aufenthalts: erste 30 Tage und Sperrkonto.
Häufige Fehler
- Ein Guthaben unter den Daueraufträgen und eine Rücklastschrift (Rücklastschriftgebühr).
- Der Bank nicht die richtige Adresse mitteilen, sodass Briefe nicht geöffnet werden.
- Ein Konto schließen, ohne die Lastschriften umzustellen.
Siehe auch: Schufa und Basiskonto.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder Bankberatung. Sanktions- und Überweisungsvorschriften ändern sich häufig; konsultieren Sie vor jeder wichtigen Überweisung Ihre Bank und einen Steuer- oder Rechtsberater. Letzte Prüfung: Oktober 2026.
